Industrienetzwerke und Feldbus.
LWL-Backbones, Industrial Ethernet und Feldbus, ausgelegt auf die Produktionshalle.

Was eine Produktionshalle mit Kabeln macht
Staub auf jeder Fläche, Vibration von der Linie, Feuchte nach der Reinigung und Staplerverkehr in den Gängen. Eine Installation in Bürogüte hält das eine Weile aus. Dann fällt sie sporadisch aus, und die Fehlersuche dauert am Ende länger als die ursprüngliche Montage.
Was wir installieren
LWL-Backbones, Industrial Ethernet, PROFINET- und PROFIBUS-Segmente, Switch-Schränke und Rangierungen. Datenwege bleiben von der Energieverteilung getrennt und in sicherem Abstand zur Umrichterverkabelung. In der Praxis heißt das meist eine Trasse mehr, als der Plan vorsah.
Gemessen und dokumentiert
Jede Strecke wird zertifiziert, und die Messwerte kommen mit den Übergabeunterlagen. Sie sollten aufbewahrt werden. Ein paar Jahre später sind sie der einzige Weg festzustellen, ob sich das Netz verändert hat oder etwas anderes.
SO LÄUFT EIN PROJEKT
- 01
BESTANDSAUFNAHME
Wir gehen durch die Anlage und sehen uns an, was vorhanden ist und was fehlt. Alte Pläne stimmen selten mit der Anlage überein, also messen wir selbst. Was wir finden, hören Sie, bevor irgendetwas zugesagt wird.
- 02
TERMINPLAN
Termin und Inbetriebnahmefenster werden vor Arbeitsbeginn vereinbart. Meist hängen sie am Stillstand, wenn die Halle voller anderer Gewerke ist und jeder Kran belegt. Die Ressourcen sollten früh feststehen.
- 03
MONTAGE
Gezeichnet, bevor gezogen wird. Beschriftet, bevor Spannung anliegt. Die Baustelle wird täglich geräumt. In den meisten Anlagen ist das ebenso eine Frage des Brandschutzes.
- 04
INBETRIEBNAHME
Schleifenprüfungen, Trockenläufe und Fahren unter Last. Die Einweisung übernimmt, wer die Anlage verdrahtet hat. Prüfprotokolle folgen spätestens zum Projektende.
Die Fragen, die meist zuerst kommen.
Zertifizieren Sie die Strecken?
Ja. Jede Strecke wird gemessen, und das Protokoll gehört zu den Übergabeunterlagen.
LWL oder Kupfer?
LWL für Backbones und überall dort, wo Umrichter, Schweißarbeiten oder lange Wege im Spiel sind. Industriekupfer für das letzte Stück. Die Auslegung erfolgt segmentweise.
Hält das Netz die Bedingungen der Produktion aus?
Das ist der Ausgangspunkt der Planung. Staub, Feuchte, Vibration von der Linie und Staplerverkehr bestimmen Schutzarten und Trassenführung. In der Praxis laufen Datenwege auf einer anderen Trasse als die Energieverteilung, und das bedeutet meist eine Trasse mehr als im ursprünglichen Plan.
Können Sie ein bestehendes Netz erweitern?
Ja. Wir sehen uns zuerst an, was vorhanden ist und in welchem Zustand, und Sie hören die Befunde, bevor eine Erweiterung vereinbart wird.
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